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WIRSING-BOHNEN-SUPPE

2.12.16


saisonal // healthy // vegetarisch // Winter // 

Kohl - oh ja ich liebe Kohl. Im Winter ein wunderbares Gemüse. Ich hatte bei diesem grausligen Wetter mit Regen und stürmischem Wind Lust auf eine leckere Suppe. Mit viel Gemüse und wärmen sollte sie mich. Und sie hat mich lange gewärmt. Lecker, saisonal und gesund - mit dem ganzen Gemüse. Wirsing-Bohnen-Suppe. Es hat uns allen geschmeckt. Dafür das ich mal wieder außer der Reihe gekocht habe. Punkt für Mama.

DAS REZEPT

ZUTATEN

4 mittlere Karotten // 250 g creme Champions // 1 Schalotte // 1/4 Wirsing // 2 Knoblauchzehen // 1 Dose weiße Bohnen // 100 ml Weißwein // 600 ml Gemüsebrühe // 2 EL Olivenöl // 2 EL Rotweinessig // 1 EL Rosmarin, Schnittlauch, Estragon // Salz und Pfeffer // Parmesan und Baguette zum servieren

UND LOS GEHT'S

1. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Schalotte in kleine Würfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln mit Salz und Pfeffer glasig anbraten.
2. Karotten schälen und in kleine Stücke schneiden, Champions putzen und halbieren (bei größeren vierteln). Den Knoblauch hacken und alles zu den Zwiebeln geben. gelegentlich umrühren. Für 10 Minuten.
3. Das ganze mit dem Weißwein ablöschen und für 5 Minuten köcheln lassen.
4. Rosmarin fein hacken. Die abgegossenen Bohnen, den Rosmarin mit der Brühe in den Topf geben und aufkochen.
5. Rotweinessig und die restlichen gehackten Kräuter dazugeben (Schnittlauch und Estragon)
5. den Kohl in Streifen schneiden ohne Strunk. Und für 5 Minuten in der Suppe ziehen lassen.
6. Mit Parmesanraspeln und Baguette servieren

Das ist ein saisonales veggie Gericht. Wer es lieber vegan mag - es gibt natürlich veganen Wein den man verwenden kann. Ich würze gerne immer noch mit Chili nach.

Viel Spaß beim nachkochen. Steffi.





DAS DING MIT DEM STROM UND DER DANKBARKEIT

29.11.16

Heute Morgen hat es mich eiskalt erwischt. Luis haut meinen Laptop zu. Nein ich will nicht in den Kindergarten. Zack war der Strom weg. War das jetzt Luis? Zum Stromkasten alle Sicherungen drin. Erst mal die Kids in den Kindergarten bringen. Als ich wieder zuhause war habe ich mir den Kasten noch mal genauer angeschaut. Passt - alle Sicherungen drin. Die Geräusche die von draußen kamen machten mich stutzig. Minibagger und Straße aufgerissen. Bin mal zu den Jungs runter – nicht das die eine Leitung erwischt haben. Nein – hatten Sie nicht. Aber ich bekam eine Information. Heute ab 8 Uhr kein Strom für sechs Stunden in der ganzen Siedlung. Danke das wir eine Benachrichtigung in der Post hatten.

Dann hab ich mich erst mal in die Küche gesetzt und meine Handynachrichten gecheckt. Kurze Zeit später habe ich mich dann an den Computer gesetzt und musste ziemlich schnell feststellen. Kein WLAN. Verdammt. Aber Laptop 100% geladen. Ein Blick auf mein Handy 38%. Könnte knapp werden mit dem Akkustand. Das war schon mal ein komisches Gefühl. Und es wird einem das erste mal bewusst. Wofür wir alles Strom brauchen.

Also was mache ich jetzt. Kochen, waschen oder bügeln. Pahh. Ich kann nicht Staubsaugen und ich habe auch keinen Besen da. Die Spülmaschine kann ich auch nicht anschmeißen. Mit der Hand abwaschen, da warte ich lieber bis der Strom wieder da ist. Fernsehen und Internet - Fehlanzeige. Wäsche waschen. Geht auch nicht. Die Betten habe ich heute morgen vor dem Kindergarten schon gemacht, aber dafür brauche ich ja keinen Strom. Ich könnte das Kinderzimmer aufräumen. Nee. Das sollen die Kids dann selber machen oder besser ich mit ihnen gemeinsam. Das mit dem bügeln fällt eh flach, weil das mache ich nicht mehr. Zum Glück scheint die Sonne und ich sitze nicht im Dunkeln und muss mir eine Kerze anzünden. Obwohl es ja zur besinnlichen Adventszeit passen würde. Langsam wird mir auch ein wenig kalt. Die Heizung ist ja noch nicht angegangen. Draußen sind -4 Grad – Brrr. Einen Tee kann ich mir jetzt auch nicht machen. Ehrlich ich weiß gerade nicht was ich machen soll. Ein komisches Gefühl.

Aber macht man aus der Not eine Tugend. Ja irgendwie schon. Bewusst wird mir, dass wir ganz schön abhängig sind. Aber darauf verzichten will ich auch nicht. Feuerholz sammeln und einheizen um was zu kochen. Mit der Hand Wäsche waschen. Mit dem Besen aufkehren und dann mit der Hand wischen. Bücher mit Rezepten, Wissen, Anleitungen, kaufen, lesen und sammeln, die dann im Regal verstauben. Strom ist der absolute Luxus. Wenn man ihn hat ist er selbstverständlich. Wenn man darauf verzichten muss ist es wie vor hundert Jahren. Und man kann sich gar nicht vorstellen wie das gegangen ist. Ohne Wärmeisolierung bei -4 im Kerzenschein.

Ich freue mich jetzt schon wenn der Strom wieder da ist. Ein ungestoastes Toast schmeckt mir einfach nicht. Bewusst durchs Leben gehen und Dankbar sein. Ich bin heute Dankbar für den Strom und die vielen kleinen Helferlein, die mir mein Leben, für mich, leichter machen.

Ein besonderer Dank geht an meine Spülmaschine. Einräumen, einschalten, fertig. Genau wie meine Staubsauger, den ich mindestens dreimal am Tag in die Hand nehme. Danke an meinen Herd, dafür, das du schnell heiß wirst und wir tolle Rezepte ausprobieren können. Danke an meine Waschmaschine. Bei den Bergen von Wäsche wüsste ich gar nicht wie lange es dauern würde bis alles wieder sauber ist. Und ist es dann wirklich sauber – ich glaube nicht. Danke für alle meine Lampen, die für mich leuchten wenn es dunkel ist und es gemütlich machen. Danke an meine Heizung, die dafür sorgt das es schön warm ist. Einen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch noch loswerden. Danke lieber Strom. Ohne dich wäre dies alles nicht möglich. Danke.

P.S. Es ist jetzt kurz nach 11 Uhr mein Handy hat noch 6% und mein Computer 30% Akkuleistung. Ich fahre dann gleich die Kids aus dem Kindergarten abholen und fahre zum Goldenen M.




SÜSSKARTOFFEL-GRANATAPFEL-SALAT

26.11.16


saisonal // healthy // vegetarisch // Herbst //   

Es ist Ende November und im Moment wird es draußen gar nicht mehr hell. Das schlägt auf die Stimmung. Ich hatte Lust auf einen Salat keine Ahnung warum. Bunt, erfrischend, würzig, knackig, süß, nussig, sättigend und anders sollte er sein. Auspobieren - Unbedingt. Es schmeckt fantastisch. Und es hat meine Stimmung gehoben. Und mit der Süßkartoffel mobilisiert man noch die Abwehrkräfte.

DAS REZEPT

ZUTATEN

2 mittlere Süßkartoffeln // 2 gute Hände voll gemischten Salat (Lollo Verde, Lollo Rosso, Vogerlsalat, Rucola, Spinat) // 1/2 Granatapfel // 100 g Fetakäse // 1 Hand voll geröstete Pistazien // 4 Stränge Koriander // 1 Lauchzwiebel // Olivenöl // Salz und Pfeffer

DRESSING

2 EL Olivenöl // // 1 TL Honig // 2 TL Weißweinessig // 1 Knoblauchzehe // Salz und Pfeffer

UND LOS GEHT'S

1. Backofen auf 200 Grad vorheizen
2. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Auf ein Backblech geben und mit Olivenöl beträufeln. Mit Pfeffer und Salz würzen. Das Ganze circa 20 bis 30 Minuten im Backofen rösten
3. Das Dressing zubereiten. Olivenöl, Essig, Honig, Knoblauch, Salz und Pfeffer verquirlen.
4. Granatapfel entkernen, Fetakäse zerbröseln, Koriander fein hacken, Pistazien hacken, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden,
5. Alle Salatzutaten auf einem Teller anrichten.

Mia hat es auch geschmeckt. Luis steht eh nicht so auf grün, aber Süßkartoffel Daumen hoch. Aber muss es immer den Kindern schmecken. Nein. Mir hat es gescheckt. Und ich werde sicher Wiederholungstäter. So lecker.

Viel Spaß beim nachkochen. Steffi.


KEKSE BACKEN MIT KINDERN

21.11.16

Letztes Jahr habe ich ohne die Kinder Weihnachtskekse gebacken. Dieses Jahr wollte ich es das erste mal ausprobieren. Ich hatte ja so eine romantische Vorstellung. Draußen ist es kalt und wir sind im warmen ganz gemütlich. Rollen den Teig aus und stechen Tannenbäume, Sterne und Engel aus.

DIE ZUTATEN

Ich bin ja erst mal nicht so die Bäckerin. Also hatte ich natürlich auch kein Rezept auf dem Schirm. Im Internet habe ich ein einfaches Rezept gefunden. Aber es fehlten die Butter und die Eier. Wo bekommt man am Sonntag Eier und Butter her. Und die Kinder wurden schon ungeduldig. Weil sie wollten ja jetzt sofort Kekse backen. Also Kinder anziehen und auf zur Tankstelle. Leider zu Fuß. Was tut man nicht alles für seine Kinder. Papa war ja mit dem Auto unterwegs. Nach 45 Minuten waren wir wieder zu Hause. Die erste Meldung: Ich will jetzt sofort Kekse backen. Hallo darf ich mich erst mal ausziehen und einen Schluck würde ich gerne auch noch trinken. Schließlich hab ich euch jetzt den Berg hochgeschoben. Weil eure Beine müde geworden sind. Ganz schon ungeduldig die Kleinen.

DER TEIG

Grundsätzlich ist es so das meine Kinder am liebsten alles alleine gemacht hätten. Eier trennen, die Zutaten abwiegen und zusammen mixen. Ich glaub wir hätten sicher keine getrennten Eier gehabt und der Mixer wäre Luis aus der Hand geflogen. Also habe ich den Teig zubereitet. Mia stand rechts von mir und Luis links mit ihren Hochstühlen vor der Arbeitsfläche. Mami darf ich kosten. Ach Mami ich muss ja noch meine Kochschürze anlegen. Wo sind die Ausstecher? Mia gleich. So der Teig war fertig es durfte gekostet werden. Und die Küche sah aus wie Bombe. So einmal schnell die Sachen wegräumen die wir nicht mehr brauchen und einmal alles sauber machen. Memo an mich: Nächste mal kaufe ich einen fertigen Teig.

DAS VERARBEITEN

Jeder hat einen Teil vom Teig bekommen. Wir brauchen noch Mehl für die Arbeitsfläche und die Backrolle. Nein – das Mehl ist aus. Mami ich will jetzt Kekse ausstechen. Ja ich weiß. Ich geh mal eben zur Nachbarin und frag ob sie uns aushelfen kann. Mami können wir mit? Nein, ich geh schnell alleine und keinen Quatsch machen. Dann konnte es losgehen. Für Luis hab ich den Teig ausgerollt und er hat sich auch ziemlich geschickt angestellt beim ausstechen der Kekse: Mia wollte es natürlich selber machen. Mia, du musst mehr Mehl nehmen sonst pickt der Teig an der Rolle. Ein paar Kekse hat sie ausgestochen. Es wurde einfach zu viel Mehl und der Teig wurde immer krümeliger. Happy waren beide über ihr Werk. Die Küche sah natürlich wieder aus wie Bombe. Also wieder alles sauber machen. Memo an mich: Wir brauchen eine Kinderbackrolle und eine Großraumküche.

DAS VERZIEREN

Ins geheim hab ich mir ja schon gewünscht, dass die fertigen Kekse einfach aufgefuttert werden. Oder sie keine Lust mehr haben zu verzieren. Leider falsch gedacht. Mami sind die Kekse schon fertig. Nein. Mami das riecht aber gut. Sind die Kekse schon fertig. Ja, aber die müssen noch abkühlen. Ahha. Ich habe den Kindern einfach einen Teller mit bunten Streuseln hergerichtet. Ich habe die Kekse eingepinselt und die Kinder haben sie mit Streusel verziehrt. Natürlich sind viele Streusel auf dem Boden gelandet. Aber dafür gibt es ja den Staubsauger.

MEIN FAZIT:  Mir hat es nicht so viel Spaß gemacht. Die Kinder fanden es toll. Aber was tut man nicht alles. Nächste mal gibt es definitiv einen Fertigteig!


#fragmama

Ich habe mich auch bei den heimischen Blogger-Mamis umgehört und gefragt wie es für sie ist. Backen mit Kindern unbedingt oder geht gar nicht. Oder backt die Oma mit den Kindern... Es gibt Rezepte, Traditionen und ehrliche Einblicke in die Welt des backen mit Kindern. Viel Spaß beim lesen.



Mom4Mom Ich finde es anstrengend, aber die Kinder freuen sich immer so! Also mache ich es mir einfach, kaufe fertigen Teig und mache Kekse. Ab und zu darf der Kleine den Teig mixen ... dann reicht es ihm eh schon.

Die kleine Botin Ich backe gern mit den Mädchen. Mein Credo: der Weg ist das Ziel. HAPPY COOKIE - kostenloses E-Book rund um Kekse

Wurzelinchen Ich backe sehr gerne und das Wurzelinchen macht sehr gerne mit. Ich gebe ihr fast immer ein Schüssel mit Mehl zum kneten und umrühren, denn während sie werkt, kann ich recht entspannt weiter backen. Wenn es einen Teig zum Kneten gibt (Mürb- oder Germteig) knetet und mischt sie mit. Uns macht das meistens Spaß. Aber es gibt auch Situationen in denen ich es ganz geschwind alleine mache - denn es ist natürlich anstrengendern. Heuer beim Kekseausstechen macht sie schon ganz toll mit - für eine gewisse Zeit ;-).

Einer schreit immer Nicht jeder Keks ist gleich. Manche Kekse sind gleicher. Und manche versüßen einem nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern man kann auch noch grandiose Fotos damit machen.

Junika Jedes Kind und jede Familie ist anders. Das im Hinterkopf zu haben hilft machbar schon viel weiter. Je besser Du dich darauf einlassen kannst, für was gerade Interesse besteht (Phasen und Altersstufen gerecht), desto schöner wird das gemeinsame Backen und kochen. Meine Kleine will gerade mehr ausstechen und verzieren (ich bereite den Teig vor und rolle ihn aus, dann beginnt der gemeinsame Prozess), die große Nichte will kneten und mischen und haptisch mit den Zutaten arbeiten. Für sie suche ich dann geeignete Rezepte wie einen einfachen Germteig aus, der viel Arbeit mit den Händen zulässt. So haben alle Spaß und jedes Kind ist dann auf sein Ergebnis stolz. Schau mal bei uns vorbei, wir haben viele Rezepte online, wo Kinder sich gut in Teilprozesse integrieren lasse und für alle Vorlieben was dabei ist.

Mother's Finest Wir backen auf jeden Fall mit den Kindern, das gehört zur Vorweihnachtszeit dazu, aber mit Fertigteig. Ich bin da immer sehr spontan und alle Zutaten besorgen, Teig kneten und rasten lassen dauert mir einfach zu lange. Das Ausstechen und Verzieren macht den Kindern sowieso am meisten Spaß. Nachher schaut es aber trotzdem aus und ich putze während die Kinder schon Kekse knabbern.

Muttis Nähkästchen Ich schließe mich an: Backen mit Kindern löst bei mir akute Fluchtgedanken aus. Den Kindern macht es zwar riesengroßen Spaß - aber eben nur für gefühlte 2 Minuten. Und dann ist der Saustall perfekt, für Mama ist Schadensbegrenzung und alleiniges Fertigbacken angesagt. Wär ja prinzipiell ganz OK, wenn die Kinder in der Zwischenzeit nicht tausend andere Ideen hätten. Mama spiel mit mir! Mama lies mir was vor! Mama dies, Mama jenes. Mir ist faaad! Mama, du hast NIE Zeit für mich! W.... what?
Fazit: Weihnachtsbäckerei ist bei uns Fehlanzeige. Oma versorgt uns mit genug Kalorien.
Der Herr Vater hat da offensichtlich ein stabileres Nervenkonstüm. Er hat mir mit den Jungs mal diese Scones gebacken Männer können backen: köstliche Scones in Herzform
Wobei ich jetzt aber nicht behaupten könnte, meinen Mann sehr oft in der Küche zu sehen ... leider.

Fit & Glücklich Ich backe heuer erstmals auch Weihnachtskekse mit meinem Sohn. Er ist 2 Jahre und will ohnehin immer mithelfen. Wir backen regelmäßig Kuchen und letztes Wochenende das erste Mal Kekse zum ausstechen. Mein Tipp: Ich messe immer alle Zutaten ab und gebe jede in eine kleine Schüssel. Die kann er dann in die große Rührschüssel zusammenschütten und selbst rühren. Den Teig zum Ausstechen hat er auch ein bisschen mit geknetet, ausgerollt und dann eben ausgestochen.

Gänseblümchen & Sonnenschein Hier ein pro für Backen mit Kindern! Wenn das Rezept passt und die Nerven gut sind, macht das sehr viel Spass!!! Wir machen ganz einfachen Lebkuchen. Der is ruckizucki fertig und muss nicht mal rasten (wichtig für die Geduld des kleinen Fräuleins) und schmeckt so lecker!!

Mini and Me Wir lieben es, zu backen. Heuer gelingt es uns auch schon richtig gut, heute haben wir bereits die zweite Ladung Kekse innerhalb einer Woche gezaubert. Den Teig machen wir selbst, es gibt viele ganz einfache Rezepte, die auch schnell geknetet sind. Wenn der Mürbteig eine stunde rasten muss, dann spielen wir in der Zwischenzeit oder machen einfach irgendwas anderes - so wie sonst auch. Das stresst mich gar nicht, im Gegenteil: ich genieße das Panschen, Kneten, Teigkosten und die weihnachtlichen Klänge vom Laptop, wo schon die Weihnachtsplaylist aktiv ist. Mit Kleinkind feiere ich das total, das muss ich schon sagen, denn früher hab ich nur sehr selten Kekse gebacken und überhaupt viel weniger gekocht. Heute haben wir Schokocookies gemacht (unabsichtlich wohlgemerkt, ich wusste nicht, wie weich der Teig wirklich würde) und die sind einfach ein Traum. Ohne Ausstechen, aber dafür sehr schnell und ohne, dass der Teig rasten muss. Kurz: Ja, wir backen und finden das beide super. Manchmal muss sie mit mir Geduld haben und manchmal umgekehrt, aber im Großen und Ganzen macht's uns beiden Spaß! Auf Instagram @miniand.me habe ich bereits ein schnelles Rezept mit Vollkorn-Dinkelmehl und Kokosblütenzucker geteilt.

HAUS NO.6  Also wir werden jetzt auch bald mit dem backen beginnen. Mal schauen wie es heuer wird mit beiden Kids... die "Große" hatte letztes Jahr schon sehr viel Geduld.

Food for Family Wir backen auch gemeinsam. Den Teig mache ich immer selber. Die Kinder "helfen" mir auch beim Teig machen. Allerdings backe ich nur Rezepte ohne Ei, weil ich nicht will dass sie vom rohen Ei im Teig naschen. Sonst: klar es schaut furchtbar aus nachher und es ist chaotisch, aber ich erinnere mich noch an meine Kindheit: Kekse backen war einfach toll und ich möchte, dass meine Mädels auch schöne Erinnerungen daran haben. Außerdem backen muss man auch irgendwo lernen :-) Hier ein paar eifreie Rezepte 8 Keksrezepte ohne Ei

Littlebee Wir lieben es und zelebrieren es, ganze Backtage sind bei uns in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit. In der Früh Teig machen, ab mittags Kekse ausstechen. Meine Mama hat mit uns nie gebacken, dabei hätte ich als Kind wirklich gern, vielleicht mach ich es deswegen mit meinen Kindern umso lieber. Meine beiden Großen schaffen es mittlerweile schon super alleine, auch die Aufräumarbeiten halten sich schon in Grenzen. Mit dem Jüngsten ist es natürlich schon so, das es auch "Arbeit" macht. 
Es gibt aber auch super Rezepte, wo die Kleinen mitarbeiten können ohne das man die Nerven verliert. Kekse backen mit Kleinkind - Engelsaugen

Auf die Kekse fertig los - vielleicht ist ja was für euch dabei. Viel Spaß beim lesen. Steffi

GNOCCHI MIT KICHEREBSEN

18.11.16

für kids // yammy // Flexitarier //every day //   

Mia liebt Gnocchi aber leider gibt es bei uns immer das gleiche Rezept. Ist dann irgendwie auch langweilig. Zudem ist es ein Sommerrezept. So haben wir was neues ausprobiert. Und den Kindern hat es geschmeckt. Ein weiter Bestandteil des Rezept war die Kichererbse. Die Kinder fanden den Namen schon lustig. Aber in den unscheinbaren Hülsenfrüchten steckt was drin. Sie sind günstig, voller Proteine und Ballaststoffe. Vitamine verstecken sich auch in dieser lustigen Hülsenrucht. Sie enthält Vitamin B6 und Thiamin sind gut für den Stoffwechsel. Vitamin K reguliert die Blutgerinnung und ist ein fettlösliches Vitamin. So genug blala. Jetzt gibt es das Rezept.

DAS REZEPT

ZUTATEN

400 g Kichererbsen (Dose) // 500 g Gnocchi // 1 Knoblauchzehe // 1 rote Zwiebel // 1 gelbe Paprika // 1 Zweig Rosmarin // 400 g Faschiertes // 1 Dose gehackte Tomaten // 1 TL Zucker // 2 EL Olivenöl // Salz und Pfeffer // geriebenen Parmesan zum servieren

UND LOS GEHT'S

1. Die Gnocchi in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.
2. Die Kicherebsen durch ein Sieb abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Den Knoblauch und den Rosmarin fein hacken. Die Paprika vierteln und in Streifen schneiden. Die Zwiebel in Spalten schneiden.
3. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Faschierte dazugeben. Das Faschierte krümelig anbraten. Wenn es etwas Farbe bekommt den Knoblauch,den Rosmarin und die Paprika dazugeben und kurz mit anbraten.
4. Die Kichererbsen und die Tomaten unterrühren und mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.

Wenn ihr es eher vegetarisch oder vegan mögt - lasst einfach das Fleisch weg. Die Kichererbsen geben einem doch alles was man braucht. Taste it.

Viel Spaß beim nachkochen. Steffi.


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